Rule 4 Pferdewetten

Die Rule 4 beim Pferdewetten

Bei der deutschen Festkurswette wird auf eine feste Quote gewettet, die im Gewinnfall in voller Höhe ausgezahlt wird. Sollte das bewettete Pferd jedoch zum Nichtstarter werden, so ist der komplette Einsatz verloren. In England wurde für im Falle von Nichtstartern die Rule 4 eingeführt. Diese Regel schützt Wetter und Buchmacher gleichermaßen vor dem Risiko kurzfristiger Nichtstarter. Zusammengefasst besagt sie, dass alle Festkurs-Einsätze auf Nichtstarter zurückgezahlt werden. Im Gegenzug werden die Festkurse auf die verbliebenen Starter im Gewinnfall gekürzt ausgezahlt. Die jeweilige Kürzung errechnet sich aus dem Verhältnis der Festkurs-Quote des Nichtstarters zu denen der verbleibenden Starter. So zieht zum Beispiel der Nichtstart eines 20:10-Favoriten eine Kürzung der zuvor auf die verbleibenden Starter gewetteten Festkurse um 45% nach sich. Bei einem Nichtstarter mit einer Quote zwischen 70:10 und 100:10 kürzen sich die Gewinne um 10%.

Nachteil für Wetter

Im Falle eines Nichtstarters kürzt sich die Gewinnquote, abhängig von der Quote des Nichtstarters.

Vorteil für Wetter

Der Einsatz auf Nichtstarter wird zurückgezahlt. Des Weiteren können Festkursmärkte wesentlich früher online geschaltete werden.


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