Totalisator

In Deutschland können Pferdewetten auf zwei Arten platziert werden: Kunden wetten gegen einen Buchmacher oder agieren nach dem „Totalisator-Prinzip“. Beim „Totalisator-Prinzip“ wetten die Kunden gegen andere Kunden. Wer Wetten im Totalisator platziert, sorgt mit seinen Wetteinsätzen dafür, dass Pferderennen überhaupt stattfinden können. Warum? Ein bestimmter Anteil der Wetteinsätze geht an den jeweiligen Veranstalter, um diverse Events zu finanzieren. Im Gegensatz zur Buchmacher-Wette werden bei einer Totalisator-Wette nur die “Eventualquoten” angezeigt. Aus diesem Grund können die Kunden im Voraus nicht ihren genauen Gewinn bestimmen. Es liegt Ihnen nur ein Richtwert vor, der anhand der Eventualquote ermittelt werden kann.

Totalisatorprinzip im Detail

Alle Wetteinsätze eines jeden Rennens werden zusammengezählt. Vom Gesamtergebnis wird ein gewisser Anteil für Steuern und die entstehenden Kosten des Veranstalters abgezogen. Der Rest wird wieder an die unterschiedlichen Tipper ausgezahlt. In der Regel liegt die Auszahlungsquote bei 75%. Wenn man das Lotto als Beispiel heranzieht, kann schnell festgestellt werden, dass die Auszahlungsquote dort nur bei 50% liegt.


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