Trabrennen

Bei Trabrennen darf das Pferd ausschließlich im Trab laufen. Ein Verstoß gegen diese Regel führt zu einer Disqualifizierung. Klassische Trabrennen werden in einem zweirädrigen Rennwagen, in Fachkreisen Sulky genannt, gefahren. Der Sulky ist mit Stangen am Pferd fixiert. Berittene Trabrennen, auch Monté genannt, werden in Frankreich schon lange ausgetragen und finden auch in Deutschland immer mehr Fans.

Am häufigsten werden Trabrennen auf Sandbahnen gelaufen. Aber es findet auch Rennen auf Gras und sogar Schnee (White Turf St. Moritz) statt. Die Renndistanzen in Europa variieren zwischen 1.600 und 2.300 Metern. Abhängig von der Distanz wird von einem Flieger-Rennen (Sprint; bis 1600 m), Meiler-Rennen (Mitteldistanz; 1600 m – 2200 m) oder Steher-Rennen (ab 2200 m) gesprochen.
Bei Trabrennen wird zwischen dem Autostart und dem Bänderstart unterschieden. Beim Autostart stellen sich die Pferde in zwei Reihen hinter einem Auto auf und warten, bis der Startwagen beschleunigt und den Start frei gibt. Beim Bänderstart werden Gummibänder, die die Startfelder voneinander abtrennen, auf einer Seite gelöst. Der Vorteil besteht darin, dass Pferde mit unterschiedlichen Leistungen sowie Startsummen gegeneinander antreten können. Das bessere Pferd muss weiter hinten starten (hier wird auch von “einer Zulage von X Metern” gesprochen) und den Vorsprung der anderen aufholen.


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